Wie drei Azubis aus Bensheim auf dem Ijsselmeer landeten

Als Gewinn des Azubi-Wettbewerbes der Hessenchemie, wurden wir (Erika, Nico und Lucas) zu einem 4-tätigen Segeltrip auf dem Ijsselmeer in Holland eingeladen. Zudem waren alle Preisträger eingeladen.

Am Donnerstag, 09.08, starteten wir am Frankfurter Hauptbahnhof in unser Abenteuer. Uns stand eine 6-stündige Busfahrt bevor mit dem Ziel Harlingen. Im Bus angekommen lernten wir gleich auch unsere Mitbegleiter kennen. Auf dem Weg merkten wir nicht durch die Bauweise der Häuser das wird die Deutsch-Holländische Grenze passiert hatten. In Holland begann es sofort aus Eimern zu regnen. Es hörte auch nicht mehr auf als wir den Hafen in dem unser Segelboot, die Passaat, lag erreichten. 

Während der Busfahrt wurde schon versucht einen Kajütenplan zu erstellen, sodass wir bei der Ankunft direkt die jeweiligen Kajüten beziehen konnten. 

Auf dem Tagesplan für Donnerstag stand noch ein kleines Kennenlernen der Crew und das Abendessen. Die Crew bestand aus dem Skipper Koen, seiner Frau Nicole und deren 3-jährigen Zwillinge Ona und Marie und dem Maat Henrik. 

Nach einer kleinen Einführung von Koen, servierte uns seine Frau das Abendessen. Sie kümmerte sich den kompletten Aufenthalt um die Verpflegung. Ob Frühstück, Sandwiches mit Ochsenschwanz oder Rinderbraten – alles schmeckte super gut!

Am Abend wurde ausgemacht, dass wir am nächsten Tag um 9 Uhr beginnen mit einer kleinen Einführung in die Segelkunde. Wir lernten einen Knoten, der dazu diente das Segel kompakt zu verknoten und dann die Abdeckung für das Segel im eingerollten Zustand festzumachen.

Dann begannen wir auch schon mit dem Segeln. Zunächst machten wir uns los vom dem Hafen und begannen dann mit dem Hissen des Hauptsegels. Zusätzlich hissten wir das Fock (Vorsegel) stießen wir komplett in See. Unser Zielhafen war in Terschelling, auf einer der fünf westfriesischen Inseln. 

Wir erwischten gutes Segelwetter und bewegten uns durchschnittlich mit 10-11 Knoten vorwärts (ca. 19-21 km/h). Der Skipper erzählte uns, dass es der erste Tag seit 5 Wochen war, an dem er wieder ohne Einsatz von Motor segeln konnte. Nachmittags erreichten wir Terschelling und konnten nachdem das Boot angetaut war uns freibewegen.

Zuerst machte die komplette Truppe einen Ausflug zum Strand und ein paar wenige Mutige trauten sich in das Wasser, dass nur über einen Marsch durch das Watt zu erreichen war (Ebbe). Wir begaben uns zurück zu dem Schiff und aßen zu Abend. Danach war es uns freigestellt wie wir den restlichen Abend gestalten, wir zogen gemeinschaftlich in das Nachtleben von Terschelling. Bei einem kühlen Erfrischungsgetränk äußerte ich den Wunsch, das auf der Rückfahrt das Wetter ein bisschen rauer wird. 

Am folgenden Tag ging mein Wunsch in Erfüllung. Die See war sehr rau und das Bewegen auf dem Deck fiel nicht mehr so leicht. Jeder erhielt die Chance bei den einzelnen Tätigkeiten, die auf dem Schiff zu erledigen waren mitzuwirken. Nachdem wir in Harlingen einliefen hatten wir den ganzen Nachmittag zur freien Verfügung. Viele zog es in die Stadt, an den Deich oder sonnten sich auf dem Deck. Abends genossen wir ein letztes Mal das vorzügliche Essen. Danach ließen wir den Abend in der Stadt ausklingen. 

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück stand die Heimreise an. So langsam dämmerte das Ende dieses unvergesslichen Erlebnisses. Wir verabschiedeten uns ein letztes Mal und traten die Heimreise an. Jeder konnte etwas von diesem Segeltörn mitnehmen, keiner wurde seekrank oder wollte es zugeben…. Auch wurden viele Freundschaften geschlossen mit anderen Azubis aus ganz Hessen.

Ahoi, euer Lucas Renner von Sanner

 

Das Social Media Konzept eröffnet Firmen neue Zugänge zu den unterschiedlichen Lebenswelten der Jugendlichen und kommuniziert mit ihnen über Snapchat, Instagram und Facebook. Im Focus stehen dabei Berufsorientierungsangebote, aber auch digitale Formate wie die App i-zubi und die seit September von unseren Verbänden angebotene i-zubi-Messe, das südhessische Beispiel einer virtuellen Ausbildungsmesse.