9 wichtige Tipps zum Ausbildungsstart

Egal, ob du deine Ausbildung oder dein duales Studium beginnst: Es erwartet dich ein neuer Lebensrhythmus. Damit du bestmöglich starten kannst, haben wir dir hier einige nützliche Tipps zusammengetragen.

Vorbereitung

Durch deine erfolgreiche Bewerbung weißt du bereits, was dein Ausbildungsunternehmen produziert bzw. welche Dienstleistungen angeboten werden, wer die Chefs sind und auf was das Unternehmen besonderen Wert legt. Sicherheitshalber schau noch mal im Internet nach aktuellen News und wie sich das Unternehmen auf seiner Webseite präsentiert.

Unterlagen

Mit dem ersten Job kommt auch das erste Gehalt. Damit das reibungslos klappt, sind dazu aber einige Unterlagen nötig, die du am besten schon vor Ausbildungsbeginn organisiert hast:

  • Eröffnung Girokonto (eventuell mit Unterschrift eines Erziehungsberechtigten)
  • Mitgliedsbescheinigung bei einer Krankenversicherung (nicht mehr über die Eltern)
  • Steueridentifikationsnummer (Bundeszentralamt für Steuern)
  • Sozialversicherungsausweis (über die Krankenkasse)
  • Haftpflichtversicherung

Kleidung

Wie offiziell muss es sein? Brauche ich einen Anzug? Bekomme ich die Arbeitskleidung vom Unternehmen gestellt? Beginne ich die Ausbildung zunächst mit internen Schulungen oder stehe ich direkt im Kundenkontakt? Generell gilt: nicht zu sportlich, lieber etwas formeller. Wenn du unsicher bist, frag lieber im Unternehmen – z. B. in der Personalabteilung – nach. 

Pünktlichkeit

In Deutschland legen Unternehmen generell großen Wert auf Pünktlichkeit. Damit wird häufig deine Zuverlässigkeit in Verbindung gebracht. Daher vorher checken:

  • Wo kann ich das Auto / das Fahrrad parken?
  • Welche Bus- oder Bahnlinie fährt bis wohin? In welchem zeitlichen Abstand fahren die Linien?
  • Lieber einen Bus / eine Bahn früher nehmen.
  • Gibt es Baustellen, durch die Verzögerungen kommen (siehe Apps ÖPNV, regionale Tageszeitungen, Internet)?

 

Zuverlässigkeit

Wie schon bei der Pünktlichkeit erwähnt, wird dir dein Ausbilder Zuverlässigkeit hoch anrechnen. Damit hinterlässt du – auch für deine berufliche Zukunft – einen guten Eindruck.

  • Wenn du eine Aufgabe erledigen sollst, gilt generell, dass du in einem bestimmten Zeitrahmen fertig sein sollst. Also nicht aus den Augen verlieren und am Ball bleiben.
  • Falls zusätzliche Aufgaben dazukommen und die Zeit knapp wird: Wende dich an deine Ansprechpartner und gibt ihnen Bescheid. Zusammen findet ihr eine Lösung.
  • Sie helfen dir auch, wenn du dich fragst, was zuerst erledigt werden muss. Das Einschätzen nach Prioritäten wirst du nämlich erst im Laufe deiner Ausbildung erlernen.

 

Ausprobieren

Beim Ausprobieren lernst du schnell und sehr viel. Da du am Anfang deines Berufslebens stehst, werden dir dabei auch mal Fehler passieren. Das ist völlig normal. Sobald du merkst, dass etwas nicht klappt oder schiefgeht, ist es wichtig deinem Betreuer oder Chef direkt Bescheid zu geben. Da in manchen Ausbildungsberufen durch Fehler eine (Gesundheits-)Gefahr ausgehen kann, solltest du diese auf keinen Fall verschweigen. Zusammen könnt ihr das Thema lösen und beim nächsten Mal wirst du es besser machen.

 

Netzwerken

Nicht nur in der Freizeit hilft dir Netzwerken, sondern auch während deiner Ausbildungszeit.

  • Wenn du neue Kollegen triffst, geh auf sie zu und erkundige dich z.B. in welcher Abteilung sie arbeiten und welche Aufgaben sie erledigen.
  • Nutze die Mittagspause um Zeit mit deinen Kollegen zu verbringen. Du wirst vieles erfahren, was du so in keiner Anleitung oder im Unternehmensintranet lesen kannst.
  • In vielen Unternehmen unterstützen sich die Azubis der unterschiedlichen Jahrgänge gegenseitig. Teilweise gibt es Lerngruppen, teilweise haben die Azubis wichtige Informationen und Präsentationen für die Nachfolgejahrgänge zusammengetragen. Bei dir gibt es keine solche Gruppe? Dann gründe doch eine!

 

Notizen

Wie du sicherlich in der Schule gelernt hast, kannst du neue Informationen besser behalten, wenn du diese nicht nur gehört, sondern auch aufgeschrieben hast.

• Daher nimm einen Block mit, auf dem du alles Wichtige notieren kannst.

• Häufig werden an den ersten Tagen viele wichtige Dinge erklärt, die du später benötigen wirst.

 

Fragen? Fragen!

Egal, ob es um den Weg zu einem Kollegen, zum Lagerplatz der Ersatzteile geht oder ob du wissen willst, wie die Arbeitszeiten geregelt sind: Einfach fragen. Die Personalabteilung, deine Ausbilder und auch die Azubis der anderen Jahrgänge helfen dir sicherlich gerne. Denn schließlich sind alle mal ins Berufsleben gestartet.

Unsere Tipps helfen dir hoffentlich und wir wünschen dir viel Erfolg und Spaß zum Ausbildungsbeginn!

Das Social Media Konzept eröffnet Firmen neue Zugänge zu den unterschiedlichen Lebenswelten der Jugendlichen und kommuniziert mit ihnen über Snapchat, Instagram und Facebook. Im Focus stehen dabei Berufsorientierungsangebote, aber auch digitale Formate wie die App i-zubi und die seit September von unseren Verbänden angebotene i-zubi-Messe, das südhessische Beispiel einer virtuellen Ausbildungsmesse.