Interview Karriereaussichten am Beispiel ehemaliger Azubis mit Martin

Martin hat vor 16 Jahren nach seinem Realschulabschluss mit einer Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation bei uns begonnen und bis heute einen spannenden Karriereweg bei Schenck Process zurückgelegt.

 

Wann haben Sie bei Schenck Process begonnen?

Ich habe meine Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation am 01.September 2003 begonnen. Für einen Ausbildungsplatz habe ich mich aufgrund des sehr guten Rufes der damaligen Carl Schenck AG entschieden.

 

Wie war Ihr beruflicher Weg nach dem Ausbildungsende?

Ich konnte meine Ausbildung von 3 Jahren auf 2,5 Jahre verkürzen. Meine letzte Abteilung war der Einkauf, in der ich nach der Ausbildung direkt als Einkaufsassistent übernommen wurde. Im Einkauf hatte ich schon während der Ausbildung viel Verantwortung und viele Entscheidungsfreiheiten.

Nach der Ausbildung absolvierte ich 3 Jahre lang eine berufsbegleitende Weiterbildung als staatlich geprüfter Betriebswirt, womit ich zusätzlich die Fachhochschulreife erworben habe. Nach meiner Weiterbildung wurde mir ein eigenes produktspezifisches Einkaufsgebiet übertragen. Anschließend begann ich mit einem Fernstudium zum Diplom-Betriebswirt (FH) an der PFH Göttingen. Durch meine Weiterbildung wurde mir das Vordiplom bereits anerkannt, weshalb ich das Studium auf 20 Monate verkürzen konnte. Für die Weiterbildungen habe ich mich entschieden, um beruflich mehr Chancen zu haben. Das Teilzeitstudium war für mich die perfekte Wahl, da ich dieses neben meinem regulären Arbeitsalltag absolvieren konnte und ich so studieren und Berufserfahrung zur gleichen Zeit sammeln konnte.

 

Was war Ihr bisheriges Highlight bei Schenck Process?

Mein persönliches Highlight ist meine erste außereuropäische Dienstreise nach Israel, an die ich mich noch gut erinnere. Ich nehme Schenck Process als einen guten Arbeitgeber mit vielen spannenden Produkten wahr. Zusätzlich schätze ich bei Schenck Process besonders die kurzen Wege zu allen Mitarbeitern und das flexible Arbeitszeitmodell mit vielen Freiheiten.

 

Wie sind Sie zu Ihrer aktuellen Position gekommen?

Ich habe in meiner beruflichen Zeit bereits viele Positionen im Einkauf durchlaufen. Nach meinem Einstieg als Einkaufsassistent bin ich zum Einkäufer aufgestiegen und habe danach die Funktion zum stellvertretenden Einkaufsleiter übernommen. In meiner aktuellen Position als strategischer Einkäufer gehören zu meinen Tätigkeiten unter anderem die analytische Planung, das Lieferantenmanagement, mit der Lieferantenauswahl, Verhandlungen und Aufbau von bestmöglichen Lieferketten. Zudem nimmt das Thema Digitalisierung auch im Einkauf einen immer höheren Stellenwert ein.

 

Was raten Sie den jungen Leuten heute?

Bleibt nicht auf der Stelle stehen, sondern bildet euch weiter. Es ist wichtig in dieser schnelllebigen Welt immer „up to date“ zu bleiben und Änderungen zu bewegen, aber auch zu akzeptieren.

 

Haben Sie ein Erfolgsgeheimnis?

Mein persönliches Erfolgsgeheimnis besteht darin immer verlässlich zu sein, damit andere auf mich zählen können.

Das Social Media Konzept eröffnet Firmen neue Zugänge zu den unterschiedlichen Lebenswelten der Jugendlichen und kommuniziert mit ihnen über Snapchat, Instagram und Facebook. Im Focus stehen dabei Berufsorientierungsangebote, aber auch digitale Formate wie die App i-zubi und die seit September von unseren Verbänden angebotene i-zubi-Messe, das südhessische Beispiel einer virtuellen Ausbildungsmesse.