Typischer Wochenablauf eines Azubis

Hallo! Mein Name ist Luisa und ich mache derzeit eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei Döhler in Darmstadt. Heute möchte ich euch von einer für mich typischen Arbeitswoche in unserer Marketingabteilung berichten.

Die Woche startet mit einem Tag in der Berufsschule. Dort nehmen wir unterschiedliche Lernfelder durch, die sich an den praktischen Inhalten unserer Ausbildung orientieren. Im Laufe der Ausbildung durchlaufen wir verschiedene Abteilungen innerhalb des Unternehmens und während meiner Zeit in der Marketingabteilung lag auch der Schwerpunkt in der Berufsschule auf dem Lernfeld Marketing. So konnte man das Gelernte direkt umsetzen.

Dienstags haben wir Englischunterricht im Unternehmen, hier üben wir in kleinen Gruppen Business Englisch, das heißt wir lernen z.B. wie man auf Englisch telefoniert und E-Mails formuliert. Da Döhler ein internationales Unternehmen ist, gehört die Kommunikation auf Englisch zu unserem Arbeitsalltag, so lässt sich ebenfalls das Gelernte aus dem Unterricht sofort in der Praxis anwenden. 

Neben dem Englischunterricht haben wir einmal pro Woche betriebsinternen Berufsschulunterricht. Ein Lehrer aus der Berufsschule kommt in unser Unternehmen und wir besprechen noch einmal alle Inhalte, die wir in der Berufsschule durchgenommen haben. Außerdem bereiten wir uns im Rahmen des Unterrichts auf Klausuren und unsere Zwischen-und Abschlussprüfungen vor. In der übrigen Zeit unterstütze ich die Mitarbeiter der Abteilung z.B. beim Aufbau des Döhler Instagram Accounts, indem ich Foto-Shootings organisiere oder einen Themenplan für den Social-Media Kanal vorbereite. Außerdem unterstütze ich unser Messe-Team bei der Vorbereitung und Planung von Messen wie z.B. der Anuga, eine der größten Messen für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Aber auch das Schreiben von Texten für unsere Homepage, das Intranet oder unsere Social Media-Seiten gehörte schon zu meinen Aufgaben.

Die Woche endet wieder mit einem Tag in der Berufsschule. Da dieser allerdings nur bis 13:00 dauert, komme ich am Nachmittag noch einmal ins Büro. Dort schreibe ich jede Woche ein Berichtsheft, in dem ich alle Aufgaben, die ich in dieser Woche hatte sowie die Themen, die in der Berufsschule bearbeitet wurden, noch einmal zusammenfasse.

Das Social Media Konzept eröffnet Firmen neue Zugänge zu den unterschiedlichen Lebenswelten der Jugendlichen und kommuniziert mit ihnen über Snapchat, Instagram und Facebook. Im Focus stehen dabei Berufsorientierungsangebote, aber auch digitale Formate wie die App i-zubi und die seit September von unseren Verbänden angebotene i-zubi-Messe, das südhessische Beispiel einer virtuellen Ausbildungsmesse.