Warum Max die Berufsschule so spannend findet:

Hallo! Ich bin Max und inzwischen im 3. Lehrjahr meiner Ausbildung zum Industriekaufmann bei der DATRON AG. Heute will ich Euch die Unterschiede zwischen der Berufsschule und der „normaler“ Schule näher bringen.   

Mit dem Beginn einer kaufmännischen Ausbildung ändert sich einiges. Man kommt in einen neuen Lebensabschnitt mit neuen Kollegen, neuen Aufgaben und auch einer neuen Schule. Bisher hatte man fast immer dieselben Fächer: Mathe, Deutsch, Englisch, Bio, Physik und so weiter... 

Mit dem Start einer kaufmännischen Berufsausbildung ändert sich das. 

Der erste Unterschied sind die Unterrichtsfächer. Man bekommt ab sofort Unterricht in berufsbezogenen Fächern. Nun stehen Lernfelder auf dem Stundenplan, wie zum Beispiel: Produktionssteuerung, Absatzplanung und Personalwesen. Hierbei lernst Du hauptsächlich die Theorie zu verschiedenen Abläufen, die hinter den Kulissen eines Industriebetriebes stattfinden. Durch praxisorientierte Übungsaufgaben verstehst Du dadurch besser, wie Du das Gelernte im Betrieb anwenden kannst – und das macht es erst so richtig spannend! 

Weiterhin werden immer wieder Methodentrainings angewendet, bei denen du zum Beispiel Präsentationen oder deine Kommunikationsfähigkeit trainieren kannst. 

Du warst es bestimmt gewohnt, jeden Tag in die Schule zu gehen? Nun, auch in der Verteilung der Schultage besteht ein weiterer Unterschied. Deine Schultage können mehrmals in der Woche sein oder als Blockunterricht im 3-monatigen Wechsel zwischen Schule und Betrieb stattfinden. 

Bei DATRON ist es die Regelung, dass Du zweimal pro Woche Unterricht hast. Das hat den Vorteil, dass Du nie wirklich den Anschluss an die Schulthemen oder Deine Tätigkeiten auf der Arbeit verlierst.   

Die Notengebung ist in der Berufsschule ähnlich wie in anderen Schulformen. Du wirst für Klausuren oder Klausurersatzleistungen und auch Deine mündliche Beteiligung benotet. 

Die Noten spielen eine besondere Rolle. Bei guten schulischen Leistungen wird es Dir möglich sein, die Ausbildungszeit zu verkürzen.

Das Hauptaugenmerk des Berufsschulunterrichts liegt auf den berufsbezogenen Lernfeldern. Bei den Industriekaufleuten sind das u.a. Rechnungswesen, Beschaffung und Absatzplanung. Jedoch bekommst Du zusätzlich auch noch nützlichen Unterricht in bekannten Fächern wie beispielsweise Deutsch, Englisch oder Politik. Diese dienen einerseits immer noch der Allgemeinbildung und werden Dir andererseits auch im Berufsleben weiterhelfen. Englischkenntnisse sind für viele spätere Tätigkeiten aus Industriekaufmann zum Beispiel sehr hilfreich und wichtig. 

Ich hoffe, dass Du durch den Beitrag einen mal etwas anderen Blick, auf die Ausbildung zum Industriekaufmann bekommen konntest. Viel Erfolg bei der Suche nach einer geeigneten Ausbildungsstelle!     

Das Social Media Konzept eröffnet Firmen neue Zugänge zu den unterschiedlichen Lebenswelten der Jugendlichen und kommuniziert mit ihnen über Snapchat, Instagram und Facebook. Im Focus stehen dabei Berufsorientierungsangebote, aber auch digitale Formate wie die App i-zubi und die seit September von unseren Verbänden angebotene i-zubi-Messe, das südhessische Beispiel einer virtuellen Ausbildungsmesse.